Wie wir wirken

„Nach lieben ist helfen das schönste Zeitwort der Welt“, schrieb Bertha von Suttner. In diesem Sinn bedanken wir uns bei all den Menschen, die handeln und helfen, indem sie freiwillig ihre Zeit spenden. Ihr freiwilliges Engagement erweitert die Möglichkeiten, wie wir als Caritas Hilfe leisten können und ist ein unschätzbarer Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Gemeinsam können wir Großes bewirken.

 

Das Caritas Freiwilligenzentrum Tirol Mitte und das Freiwilligenzentrum Innsbruck-Land fördern und begleiten professionelle Freiwilligenarbeit sowie Freiwilligenmanagement und tragen zu einem solidarischen Klima bei. Wir möchten Menschen und Einrichtungen für freiwilliges Engagement begeistern, zusammenbringen und unterstützen. Freiwilliges Engagement benötigt gute Rahmenbedingungen und Qualifizierungsinstrumente. Durch unsere drei Handlungsfelder (Vermittlung, Fachstelle und Kompetenzzentrum) und verschiedene Projekte tragen wir zu einem erfolgreichen und vielseitigen Engagement bei und gewährleisten eine professionelle Unterstützung und Begleitung.

Zahlen und Fakten

21.400 Stunden

ihrer Freizeit haben insgesamt 452 Freiwillige für Klient*innen in unseren Einrichtungen gespendet.

1.288 Haussammler*innen

sammelten ehrenamtlich im Frühjahr für die Inlandsarbeit der Caritas Tirol.

118 Veranstaltungen

des Caritas Freiwilligenzentrums lockten insgesamt 1.700 Teilnehmer*innen an.

550 Schüler*innen

konnten im Laufe des Jahres im Rahmen des Projektes Zeit schenken PLUS erreicht werden.

Beim Reden kommen die Leute zusammen

Sandra Spreng ist eine 42-jährige Stubaierin und berufstätige Mutter von drei Kindern. Im Zuge des Projektes „Zamm.wachsen“ im Stubaital nahm sie im Oktober letzten Jahres an einem Workshop zum Thema „Erinnern-erzählen-verändern. Wie fördere ich das Miteinander im Tal mit Biographiearbeit?“ teil. Dort lernte sie wie man ein Erzählcafé leitet. Dieses neue Know-how wendet sie gleich bei drei Erzählcafés im darauffolgenden Jahr an.

 

Sandra war Tischgastgeberin in einer Flüchtlingsunterkunft für ukrainische Frauen und Kinder in Neustift zum Thema „Frauen, die dich auf deinem Lebensweg gestärkt haben“. Dabei kamen Menschen zusammen, die dafür sonst keine Möglichkeit gehabt hätten: Frauen aus der Ukraine trafen auf Frauen aus dem Stubaital. Sandra: „Es war spürbar, wie die Ukrainerinnen unter der Kriegs- und Fluchterfahrung leiden und wie sehr sie immer noch nicht glauben können, wie ihr Leben jetzt aussieht.“

 

Beim Erzählcafé berichteten die Frauen von ihren Müttern und Großmüttern. So auch Maija, die gemeinsam mit ihrer Großmutter kam. Diese musste mit 81 Jahren das erste Mal in ihrem Leben ihre Heimat im Donbass verlassen. Jetzt lebt sie in Tirol und weiß nicht, ob sie jemals zurückkehren kann. Maija erzählte, wie sehr sie die Geschichte ihrer Großmutter darin bestärkt, dass auch sie alle Herausforderungen ihres Lebens meistern kann. Daraufhin erinnerte sich eine ältere Einheimische daran, wie es ihr ging, als sie damals als Jugendliche ins Stubaital gezogen ist. Es wird über erste Missverständnisse und Stubaier Eigenheiten gescherzt.

 

Jede Teilnehmende hat ihre eigene Geschichte. Aber alle haben dieselben Sorgen, wenn es um Menschen geht, die ihnen nahestehen. Alle haben dieselben Wünsche, wenn es um ein glückliches Leben geht. Sandra freut sich schon auf die Erzählcafés im nächsten Jahr: „Solche Begegnungen sind unglaublich bereichernd. Nicht nur, weil man mehr von der Welt und den Menschen erfährt, sondern weil man letztlich mit der eigenen Geschichte wieder enger in Berührung kommt.“

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