Wie wir wirken

Das Jahr 2023 war ein Jubiläumsjahr für die Caritas Auslandshilfe. Eine Zeitungsnotiz aus dem Jahr 1973 belegt deren „Geburtsstunde“. Egal, ob in Afrika, oder in Osteuropa: Das Engagement unserer Auslandshilfe hält seit über 50 Jahren an und hat immer ein klares Ziel: die rasche und unbürokratische Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, vor allem Frauen, auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Besonders, wenn sie von Krisensituationen, Krieg und Naturkatastrophen betroffen sind.

 

Um die Hilfe möglichst rasch, unbürokratisch und sicher zu leisten, konzentrieren wir uns in der Caritas Tirol auf Projekte in vier Ländern: Mali, Burkina Faso, Rumänien sowie Armenien.

Zahlen und Fakten

2,3 Millionen Euro

konnte die Auslandshilfe der Caritas Tirol in Projekte in den Partnerländern investieren.

56.141 Menschen

in den Projektländern Burkina Faso und Mali wurde in vielfältiger Weise geholfen.

290 Familien mit Kindern

mussten dank eines Heizkostenzuschusses im harten Winter in Osteuropa nicht frieren.

792 Kinder

werden in den Projekten in Armenien und Rumänien mit gesundem Essen, Ganztagesbetreuung und Bildung versorgt.

Frauen finden Hoffnung und Selbstständigkeit im Caritas-Frauenförderzentrum

Vardenis ist eine Gemeinde an der Grenze zu Aserbaidschan. Aufgrund des Krieges 2020 und der Massenflucht aus Bergkarabach im September 2023 zogen viele Familien nach Vardenis. In Familien, in denen Männer im Krieg verletzt oder getötet wurden, stehen die Frauen plötzlich vor der Herausforderung, die finanzielle Versorgung allein zu übernehmen. Im Caritas Frauenförderzentrum Vardenis finden Frauen einen sicheren Raum mit Austauschmöglichkeiten und psychologischer Betreuung. In einem zweiten Schritt erhalten sie Angebote zur beruflichen Weiterbildung. Damit eine Teilnahme möglich ist, wird während dieser Zeit eine Betreuung für ihre Kinder angeboten.

 

Nachdem Arevik wegen des 44-tägigen Krieges in Bergkarabach ihr Zuhause verlassen musste, fand sie durch das Caritas-Frauenförderzentrum in Vardenis Hoffnung und neuen Lebenssinn. Zum einen konnte sie durch psychologische Betreuung die emotionale Belastung durch den Krieg und die Flucht mildern. Zum anderen ermöglichte ihr die Unterstützung, endlich ihren Lebenstraum als Näherin zu verwirklichen. Sie arbeitete hart und konnte schließlich ihr eigenes Geschäft eröffnen, in dem sie nun ihre eigenen Kleider entwirft und alte Kleidung in etwas Neues und Schönes verwandelt. Und damit ihren Lebensunterhalt verdient.

 

Mariam Grigoryan, die Projektleiterin der Caritas, sagt dazu: „Ihre Geschichte zeigt, wie maßgeschneiderte Unterstützung einen großen Unterschied im Leben der Menschen machen kann. Durch die Angebote finden Frauen wie Arevik ihre wahre Bestimmung, Selbstvertrauen und die Fähigkeit, ihr Leben eigenständig zu meistern.“

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