Wie wir wirken

Inflation und steigende Energie- bzw. Mietkosten brachten viele Menschen in Tirol in echte Bedrängnis. Trotz umfangreicher Soforthilfen verschärfte sich die Situation dramatisch für armutsbetroffene Menschen, insbesondere für Kinder und Jugendliche, Alleinerzieher*innen, Geringverdiener*innen und Mindestpensionist*innen. Auch wenn in Tirol niemand erfriert oder verhungert, gibt es immer mehr Menschen, die hungern und frieren oder ihre Wohnungskosten nicht mehr tragen können. Die Nachfrage an unseren Essens- und Lebensmittelausgaben und Sozialberatungsstellen ist auch im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Es wenden sich immer mehr Menschen an die Caritas, die nie gedacht hätten, dass sie je auf Hilfe angewiesen sein würden.

 

Allen diesen Menschen geben wir Perspektiven. Unter anderem in 4.799 Beratungen in unseren Sozialberatungsstellen oder 42.096 ausgegebenen Essen in der Katharina- und Wolfgangstube zeigen wir: „Du bist nicht allein. Wir helfen.“

Zahlen und Fakten

42.096 Mahlzeiten

wurden in unseren Wärmestuben an Menschen in Not ausgegeben.

2.670 Personen

erhielten eine Beratung in einer unserer neun Beratungsstellen in Tirol.

1.321 Behandlungen

wurden durch die soziale und medizinische Basisversorgungseinrichtung medcar(e) durchgeführt.

823 Personen

(27% mehr im Vergleich zum Vorjahr) nahmen Kontakt mit dem Bahnhofsozialdienst auf.

62 Laptops

für Homeschooling und digitales Lernen verteilte das Projekt NOTeBook an Schüler*innen in Innsbruck.

Hilfe für ukrainische Flüchtlinge

Olena K. war Ende 2022 von der Ukraine nach Innsbruck geflüchtet. Bereits traumatisiert von den Ereignissen in ihrer Heimat, stellten die überfüllten Zustände im Ankunftszentrum für ukrainische Kriegsvertriebene eine zusätzliche psychische Belastung für sie dar. Anstatt der vorgesehenen Obergrenze von 2 Tagen, musste sie sich dort mehrere Monate aufhalten. Das Umfeld und die Dynamik im Sammelquartier waren für sie nicht länger auszuhalten, aber an eine Verlegung in ein kleineres Quartier war angesichts der angespannten Beherbergungssituation in Tirol in absehbarer Zeit nicht zu denken. Vor diesem Hintergrund bat Frau Olena die Caritas um Hilfe bei der Suche nach einem privaten Quartier.

 

Nach mehreren Anfragen durch die Caritas fand sich bereits Anfang 2023 ein pensioniertes Ehepaar in Innsbruck, das bereit war, ihr das Arbeitszimmer unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Küche und Badezimmer durften mitbenutzt werden. Um das Zusammenleben so problemlos wie möglich zu gestalten, konnte sich das Ehepaar bei Fragen an die Caritas wenden. Olena wurde bei der Antragstellung auf private Grundversorgung, um die zusätzlichen Betriebskosten für das Ehepaar abzudecken, unterstützt. Bereits nach kurzer Zeit hatte sich Olena gut in ihrem neuen Quartier eingefunden, das Zusammenleben mit dem Ehepaar gestaltete sich problemlos.

 

Olena wurde auch bei ihrer weiteren Zukunftsplanung sowie notwendigen bürokratischen Schritten und der Findung einer passenden Weiterbildung in Österreich unterstützt und begleitet.

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